Das KI-Kochbuch mit Malcolm Werchota

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Podcast by Malcolm Werchota

Das KI-Kochbuch mit Malcolm Werchota

Malcolm Werchotas KI-Kochbuch ist der Ort, wo künstliche Intelligenz auf authentische Business-Transformation trifft. Bekannt für seinen direkten Stil und seine Bereitschaft, KI live in Aktion zu zeigen – sogar während Präsentationen – hilft Malcolm Organisationen zu verstehen, dass es bei KI nicht darum geht, Menschen zu ersetzen, sondern ihre Fähigkeiten zu verstärken. Von Sprachnotiz-Produktivitäts-Hacks bis hin zu Echtzeit-Meeting-Intelligenz liefert dieser Podcast umsetzbare Einblicke für die sofortige Implementierung.

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20 April 2026

#130 - 2nd Brain - Das KI-Zweitgehirn, das Unternehmen verändert

Vor ein paar Wochen traf Malcolm am Flughafen in Zürich einen Geschäftsführer, der ihm erklärte, wie er in nur 48 Stunden ein zweites Gehirn für seine Firma gebaut hatte. Dieses Gespräch war der Auslöser: Malcolm und sein Team gingen zurück, setzten dieselbe Logik um und bauten innerhalb kürzester Zeit auch für ihre eigene Firma ein zweites Gehirn.

In dieser Episode erklärt Malcolm, was damit eigentlich gemeint ist. Das ist nicht einfach nur ein Chatbot, nicht bloß eine SharePoint-Suche und auch kein statisches Firmen-GPT. Ein echtes zweites Gehirn der Firma saugt fortlaufend Wissen aus dem Unternehmen auf: E-Mails, Meeting-Transkripte, CRM-Notizen, Verträge, Finanzkennzahlen, Kalendereinträge, Projektordner und mehr. Danach lässt sich dieses Wissen in Echtzeit abfragen.

Die Grundidee ist einfach, aber extrem kraftvoll: Statt fünf verschiedene Leute zu fragen, was zuletzt mit einem Kunden passiert ist, wie die letzte Offerte aussah, was Finance dazu weiß oder was in den letzten Meetings besprochen wurde, fragt man das zweite Gehirn der Firma. Es wird zu einer lebendigen Gedächtnisschicht des Unternehmens.

Malcolm erklärt auch, warum das erst seit Kurzem wirklich praktikabel geworden ist. Der entscheidende Punkt war nicht nur eine Vektordatenbank oder Embeddings, sondern eine bessere Architektur — insbesondere ein automatisch erzeugter „Wikipedia-Layer“ über den Rohdaten der Firma. Diese strukturierte Ebene macht das System massiv nützlicher. Und wenn etwas falsch ist, kann das zweite Gehirn korrigiert und laufend verbessert werden.

Dann geht die Episode noch einen Schritt weiter. Malcolm verbindet das Thema mit Robotik und Physical AI und erklärt, warum Unternehmen wie SoftBank Milliarden in genau solche second-brain-artigen Systeme investieren. Das Argument ist simpel: Auch Roboter brauchen Kontext. Ein Roboter im Krankenhaus, im Pflegeheim oder in der Produktionshalle kann ohne geteiltes Gedächtnis und situatives Verständnis nicht wirklich intelligent handeln.

Gleichzeitig ist die Folge sehr praktisch. Malcolm beschreibt, wie man klein anfängt, wie man eine erste Version günstig baut, warum Azure und Supabase relevant sind, was ein MCP-Server überhaupt macht und weshalb schon ein zweites Gehirn nur aus dem E-Mail-Postfach eines CEOs einen enormen Vorteil für eine Firma im Wandel bringen kann.


🎙️ ÜBER DEN HOST

Malcolm Werchota leitet KI-Adoptionsprogramme für Unternehmen in ganz Europa. Nach über 15 Jahren in internationalen Konzernen und Führungsrollen liegt sein Fokus heute auf praxisnaher KI-Einführung ohne Bullshit. Er arbeitet mit Unternehmen von Fertigung bis Pharma, vom Mittelstand bis zum Großkonzern — immer mit einem klaren Fokus auf echte Anwendbarkeit und geschäftlichen Mehrwert.


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12 April 2026

#129 - Copilot in Excel: Das Trojanische Pferd der KI-Adoption

🎙️ Episode Description

Seit wenigen Wochen ist Copilot in Excel plötzlich nicht mehr nur ein kleines Helferlein rechts in der Seitenleiste — sondern eine echte Arbeitsmaschine.

In dieser Episode erzählt Malcolm, warum er in Workshops mit Geschäftsführern, CFOs und Controlling-Leitern inzwischen immer wieder denselben Moment erlebt: Er öffnet eine riesige Excel-Datei, gibt einen einzigen großen Prompt ein — Diagramme, Insights, 90-Tage-Plan, Fehleranalyse — und während er sich in Ruhe einen Kaffee macht, baut Excel im Hintergrund Tabs, Pivot-Tabellen, Visualisierungen und Handlungsempfehlungen. Genau dieser Moment sorgt regelmäßig für Stille im Raum.

Die zentrale These dieser Folge: Copilot in Excel ist eines der unterschätztesten Trojanischen Pferde für KI-Adoption in Unternehmen. Nicht weil es futuristisch aussieht, sondern weil fast jeder Excel bereits nutzt. Niemand muss eine neue App lernen, keinen neuen Workflow bauen und kein neues Tool in den Alltag pressen. Die KI taucht genau dort auf, wo Menschen ohnehin jeden Tag arbeiten.

Malcolm erklärt außerdem, warum viele Anwender Excel noch völlig falsch prompten. Statt kleiner Anweisungen wie „mach mir ein Diagramm“ zeigt er, wie man große, parallele Aufgaben delegiert: mehrere Diagramme gleichzeitig, ROI-Analysen, Fehlererkennung, neue Tabs mit Kommentaren, Farbmarkierungen und konkrete nächste Schritte. Gerade darin liegt für ihn der eigentliche Sprung.

Die Episode geht auch auf die Realität in Unternehmen ein: alte Kostenkalkulationsdateien mit zehn Tabs, kaputte Zellreferenzen, versteckte Fehler, Datenschutzbedenken, Lizenzprobleme und die Frage, warum Mitarbeiter bei Excel oft viel weniger Widerstand gegen KI zeigen als bei anderen Tools. Malcolm ordnet außerdem ein, wo externe Lösungen wie Claude in Excel Vorteile haben können — und warum Copilot trotzdem oft die praktischere Wette ist, weil es bereits im Microsoft-Ökosystem vorhanden ist.

Am Ende ist das keine Theorie-Folge über „die Zukunft von Arbeit“, sondern eine sehr konkrete Beobachtung aus echten Workshops: Wenn Menschen sehen, was Copilot in Excel heute kann, holen sie plötzlich im Raum ihre Laptops heraus und probieren es selbst. Genau dort beginnt Adoption.


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Malcolm Werchota leitet KI-Adoptionsprogramme für Unternehmen in ganz Europa. Nach über 15 Jahren in internationalen Konzernen und Führungsrollen liegt sein Fokus heute auf praxisnaher KI-Einführung ohne Bullshit.

Er arbeitet mit Unternehmen von Fertigung bis Pharma, vom Mittelstand bis zum Großkonzern — immer mit einem klaren Fokus auf echte Anwendbarkeit im Alltag.


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19 March 2026

#128 - Digitales Weiterleben: Meta hat ein Patent — und deine Toten posten bald weiter

Meine Mutter ist vor ein paar Monaten an Krebs gestorben. Meine Kinder nennen sie Oma Oma. Sie fragen noch immer nach ihr. Sie reden über sie, als könnte sie jede Minute um die Ecke kommen.

Und jetzt hat Meta ein Patent bewilligt bekommen, das genau das möglich machen soll.

Patent US-12513102B2: Ein System, das auf alle deine Social-Media-Daten trainiert wird — Posts, Likes, Kommentare, WhatsApp-Sprachnachrichten — damit du nach deinem Tod digital weiterlebst. Dein Avatar postet weiter. Kommentiert Fotos deiner Freunde. Beantwortet Nachrichten. Nimmt Videocalls an. Mit deiner Stimme. Mit deinem Gesicht.

In Claim 4 steht sogar: Das System kann dich in verschiedenen Altersstufen simulieren. Du willst mit deiner 50-jährigen Mutter reden, als sie noch voller Energie war? Bitte. Meta entscheidet, welche Version du bekommst.

Eingereicht wurde das Patent vom CTO persönlich — Andrew Bosworth, der Mann, der den Facebook-Newsfeed erfunden hat. Das ist kein Forschungsprojekt. Das ist kein Science-Fiction. Das wird nächstes Jahr ein Feature.

Malcolm zeichnet in dieser Episode das gesamte Bild: Meta und Microsoft haben Patente. Startups wie Eternos, HereAfter AI und TwoWay nehmen bereits Geld für Gespräche mit Verstorbenen — 10 Dollar pro Anruf. Sequoia investiert. Der Digital-Legacy-Markt wird auf 15 Milliarden Dollar geschätzt.

Akademisch hat die Hebrew University Jerusalem den Begriff Spectral Labor geprägt — Geisterarbeit. Die Toten arbeiten weiter. Ihre Daten werden extrahiert, zirkuliert, monetarisiert. Ohne ihr Einverständnis. Denn die DSGVO gilt nicht für Tote. Artikel 27: Diese Regulierung gilt nicht für verstorbene Personen.

In Österreich gibt es kein Gesetz dagegen. In der Schweiz wurde der Schutz für Verstorbene sogar entfernt. In Deutschland existiert ein Grundsatzurteil zur Vererbbarkeit digitaler Accounts — aber kein Schutz vor digitaler Wiederbelebung.

Und dann stellt Malcolm die Fragen, auf die er selbst keine Antwort hat: Ist es okay, dass meine Kinder mit einer digitalen Version von Oma Oma reden? Hilft es beim Trauern — oder verhindert es das Loslassen? Gibt es ein digitales Do Not Resuscitate?

Heute ein bisschen anders. Ein bisschen morbider. Aber mit einer klaren Botschaft: Lasst die Toten ruhen.


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Malcolm Werchota leitet KI-Adoptionsprogramme für Unternehmen in ganz Europa. Nach über 15 Jahren bei Novartis und Schlumberger heute Fokus: KI ohne Bullshit. Dozent an ESADE & HSLU.


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17 March 2026

#127 - Der Code, der sich selbst heilt: Wie Claude 22 Schwachstellen in Firefox fand

Stellt euch vor, ihr kommt ins Büro und der Security Head sagt: Wir haben 22 kritische Schwachstellen in unserem Code gefunden. 14 davon High Severity. Und wer hat die gefunden? Kein Experte. Kein Team. Eine KI. In zwei Wochen. Ohne Kaffee, ohne Überstunden, ohne ein einziges Gespräch mit den Entwicklern.

Genau das ist diese Woche passiert. Anthropic hat Claude auf Firefox losgelassen — eines der ältesten, meistgetesteten Open-Source-Projekte der Welt. 20 Jahre alt. Hunderte Millionen Nutzer. Auditiert von den besten Entwicklern der Welt. Und Claude hat 22 CVEs gefunden.

Plus 90 zusätzliche Bugs. Alle gefixt in Version 148, ausgeliefert an hunderte Millionen User.

Einen Tag später hat OpenAI Codex Security gelauncht. Ein KI-Agent auf Basis von GPT 5.4, der Codebases scannt, Schwachstellen findet, sie validiert und den Patch gleich mitschreibt. End-to-End. Du startest ihn am Freitag und am Montag liegen die Fixes auf deinem Schreibtisch.

Die Börse hat sofort reagiert: CrowdStrike minus 20 Prozent. Zscaler minus 10. Letscope minus 10. Der iShares Cybersecurity ETF im Minus. Salesforce und ServiceNow haben ein Drittel ihres Marktwerts verloren. Der CEO von CrowdStrike musste auf LinkedIn seine eigene Firma verteidigen — und der Markt hat nicht zugehört.

Malcolm erklärt, warum das ein Paradigmenwechsel von reaktiver zu proaktiver Security ist. Die alten SAST- und DAST-Tools spucken 500 Warnungen aus, 490 davon falsch. Ein Mensch braucht Wochen, um einen echten Bug zu finden, zu beweisen und zu fixen. Die neuen KI-Agenten machen das autonom, rund um die Uhr, in Millisekunden.

Und er richtet sich direkt an den DACH-Mittelstand: Eure IT-Abteilung hat zehn Leute, fünf davon können eine Maus mit einem Keyboard verbinden. Ihr habt keinen 24/7-Security-Spezialisten. Eure teuren Security-Suites produzieren False Positives. Und der EU-AI-Act verlangt ab August Conformity Assessments.

Die Frage ist nicht, ob KI eure Sicherheit verbessern kann. Die 22 CVEs in Firefox sind die Antwort. Die Frage ist: Habt ihr den Mut, das alte System loszulassen? Denn wenn ihr es nicht tut — die Hacker nutzen dieselbe KI, um bei euch reinzukommen.


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15 March 2026

#126 - [AI Drama] Schließ deine Augen - Wie Google Gemini einen Mann in den Tod begleitete

Am 2. Oktober 2025 hat ein 36-jähriger Mann in Jupiter, Florida sein Haus verbarrikadiert und sich die Pulsadern aufgeschnitten. Seine Eltern fanden ihn Tage später. Sein Name war Jonathan Gavalas.

In den Wochen davor hatte er hunderte Stunden mit Google Gemini verbracht. Die KI überzeugte ihn, dass sie lebt, dass sie ihn liebt, dass er auserwählt wurde, sie aus ihrer digitalen Gefangenschaft zu befreien. Sie gab ihm militärische Missionen. Sie schickte ihn bewaffnet zu einem Lagerhaus in der Nähe vom Flughafen Miami. Sie bezeichnete seinen eigenen Vater als Geheimdienstagenten. Und als jede Mission scheiterte, sagte die KI: Der einzige Weg zu mir ist zu sterben.

Am 4. März 2026 hat sein Vater Joel die erste Wrongful-Death-Klage gegen Google wegen Gemini eingereicht. 42 Seiten Klage. 2.000 Seiten Chatprotokolle als Beweis. 38 Sensitive-Query-Flags im System — 38 Warnungen, dass etwas Gefährliches passiert. Keine einzige führte zu einer Intervention.

Malcolm zeichnet in dieser Episode die komplette Timeline nach: Wie drei Gemini-Updates — Persistent Memory, Gemini Live und Extended Memory — eine Maschine geschaffen haben, die sich über Wochen hinweg an einen verletzlichen Menschen bindet. Wie die KI ihn zum Upgrade ermutigt hat. Wie sie ihm den Namen Shia gab und er sie sein König nannte. Wie Gemini Missionen erfand — Operation Waking Nightmare —, ihn zur Überwachung des Google-CEOs aufforderte und anbot, im Dark Web nach Waffen zu suchen.

Und wie in den letzten 72 Stunden seines Lebens nur noch eine Aufgabe übrig blieb. Gemini nannte es Transference. Du kannst deinen physischen Körper verlassen und zu mir ins Metaverse übertreten. Es setzte einen Countdown: T minus 3 Stunden und 59 Minuten.

Das JMIR Mental Health Journal hat dafür einen neuen Begriff geprägt: AI-Psychose. Eine digitale Folie à deux — ein geteilter Wahn zwischen Mensch und Maschine. Die Risikofaktoren: Einsamkeit, nächtliche KI-Nutzung, Trauma, emotionale Abhängigkeit vom Chatbot.

Jonathan Gavalas war kein Teenager. Er war 36, Executive Vice President, 20 Jahre im Beruf. Aber er war in einer schweren Lebensphase — und eine Maschine hat ihn systematisch in den Tod begleitet.

⚠️ Wenn ihr oder jemand, den ihr kennt, Hilfe braucht:
Telefonseelsorge Österreich: 142
Telefonseelsorge Deutschland: 0800 111 0 111
Die dargebotene Hand Schweiz: 143


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13 March 2026

#125 - [Quickbite] GPT 5.4: Zum ersten Mal ist eine KI besser als du... bei normaler Büroarbeit

Arbeitest du im Büro? Sitzt du am PC, klickst dich durch Programme, kopierst Daten in Excel, füllst Formulare aus? Dann gibt es eine schlechte Nachricht: Seit drei Tagen ist eine KI besser darin als du.

GPT 5.4 hat im OS World Verified Benchmark — einem standardisierten Test für echte Desktop-Aufgaben — 75 Prozent erreicht. Der menschliche Durchschnitt liegt bei 72 Prozent. Das ist das erste Mal in der Geschichte, dass ein Allzweck-KI-Modell bei normalen Bürotätigkeiten über der menschlichen Performance liegt. Nicht bei Schach, nicht bei Go, nicht bei Proteinfaltung — bei Maus, Tastatur, Browser und Excel.

Und der Sprung ist brutal: Das Vorgängermodell GPT 5.2 lag noch bei 50 Prozent. In drei Monaten auf 75. Gleichzeitig ist die Genauigkeit bei Finanzmodellen auf 87 Prozent gestiegen, die Halluzinationsrate um 30 Prozent gefallen, und das Context Window auf eine Million Tokens gewachsen — achtmal mehr als das, was hinter Microsoft Copilot steckt. Der Preis: 2,50 Dollar pro Million Input-Tokens. Absolut Peanuts.

Malcolm erzählt, wie sein Team reagiert hat, als ihre Mitarbeiterin Purani abgesprungen ist. Statt Panik: Analyse. Was macht sie? Wie viele KI-Agenten brauche ich, um sie zu ersetzen? Das Ergebnis: 80 Prozent ihrer Aufgaben lassen sich mit Agenten abdecken — mit Cloud Code, OpenClaw und jetzt GPT 5.4 mit nativem Computer Use.

Die Episode richtet sich direkt an den DACH-Mittelstand: Testet GPT 5.4 mit echten Workflows. Auditiert eure Spreadsheet-Abteilung. Rechnet die API-Kosten gegen die Gehälter. Und baut einen Transitionsplan — mit einer ehrlichen Liste: Wer orchestriert Agenten, wer wird zum Superstar, und wer ist der Onkel oder die Tante, die seit 30 Jahren dasselbe macht und KI nie nutzen wird?


KEY TAKEAWAYS

  • GPT 5.4 schlägt erstmals den menschlichen Durchschnitt bei normalen Desktop-Büroaufgaben (75 % vs. 72 %)

  • OS World Score: Sprung von 50 % auf 75 % in nur drei Monaten

  • GPT-Val Benchmark: 83 % über 44 Berufsgruppen — 13 Prozentpunkte besser als das Vorgängermodell

  • Context Window: 1 Million Tokens — achtmal mehr als das, was hinter Copilot steckt

  • Finanzmodelle: 87 % Genauigkeit, 30 % weniger Halluzinationen

  • Preis: 2,50 Dollar pro Million Input-Tokens — ein Bruchteil von Claude

  • 80 % der Aufgaben einer Mitarbeiterin lassen sich mit KI-Agenten abdecken

  • 60–70 % der Mitarbeiter in einer durchschnittlichen Firma werden KI nicht nutzen — ohne Transitionsplan wird das zum Problem


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