Das KI-Kochbuch: KI-Tools | Unternehmens-KI | Leadership

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Podcast by Malcolm Werchota

Das KI-Kochbuch: KI-Tools | Unternehmens-KI | Leadership

Malcolm Werchotas KI-Kochbuch ist der Ort, wo künstliche Intelligenz auf authentische Business-Transformation trifft. Bekannt für seinen direkten Stil und seine Bereitschaft, KI live in Aktion zu zeigen – sogar während Präsentationen – hilft Malcolm Organisationen zu verstehen, dass es bei KI nicht darum geht, Menschen zu ersetzen, sondern ihre Fähigkeiten zu verstärken. Von Sprachnotiz-Produktivitäts-Hacks bis hin zu Echtzeit-Meeting-Intelligenz liefert dieser Podcast umsetzbare Einblicke für die sofortige Implementierung.

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13 March 2026

#125 - [Quickbite] GPT 5.4: Zum ersten Mal ist eine KI besser als du... bei normaler Büroarbeit

Arbeitest du im Büro? Sitzt du am PC, klickst dich durch Programme, kopierst Daten in Excel, füllst Formulare aus? Dann gibt es eine schlechte Nachricht: Seit drei Tagen ist eine KI besser darin als du.

GPT 5.4 hat im OS World Verified Benchmark — einem standardisierten Test für echte Desktop-Aufgaben — 75 Prozent erreicht. Der menschliche Durchschnitt liegt bei 72 Prozent. Das ist das erste Mal in der Geschichte, dass ein Allzweck-KI-Modell bei normalen Bürotätigkeiten über der menschlichen Performance liegt. Nicht bei Schach, nicht bei Go, nicht bei Proteinfaltung — bei Maus, Tastatur, Browser und Excel.

Und der Sprung ist brutal: Das Vorgängermodell GPT 5.2 lag noch bei 50 Prozent. In drei Monaten auf 75. Gleichzeitig ist die Genauigkeit bei Finanzmodellen auf 87 Prozent gestiegen, die Halluzinationsrate um 30 Prozent gefallen, und das Context Window auf eine Million Tokens gewachsen — achtmal mehr als das, was hinter Microsoft Copilot steckt. Der Preis: 2,50 Dollar pro Million Input-Tokens. Absolut Peanuts.

Malcolm erzählt, wie sein Team reagiert hat, als ihre Mitarbeiterin Purani abgesprungen ist. Statt Panik: Analyse. Was macht sie? Wie viele KI-Agenten brauche ich, um sie zu ersetzen? Das Ergebnis: 80 Prozent ihrer Aufgaben lassen sich mit Agenten abdecken — mit Cloud Code, OpenClaw und jetzt GPT 5.4 mit nativem Computer Use.

Die Episode richtet sich direkt an den DACH-Mittelstand: Testet GPT 5.4 mit echten Workflows. Auditiert eure Spreadsheet-Abteilung. Rechnet die API-Kosten gegen die Gehälter. Und baut einen Transitionsplan — mit einer ehrlichen Liste: Wer orchestriert Agenten, wer wird zum Superstar, und wer ist der Onkel oder die Tante, die seit 30 Jahren dasselbe macht und KI nie nutzen wird?


KEY TAKEAWAYS

  • GPT 5.4 schlägt erstmals den menschlichen Durchschnitt bei normalen Desktop-Büroaufgaben (75 % vs. 72 %)

  • OS World Score: Sprung von 50 % auf 75 % in nur drei Monaten

  • GPT-Val Benchmark: 83 % über 44 Berufsgruppen — 13 Prozentpunkte besser als das Vorgängermodell

  • Context Window: 1 Million Tokens — achtmal mehr als das, was hinter Copilot steckt

  • Finanzmodelle: 87 % Genauigkeit, 30 % weniger Halluzinationen

  • Preis: 2,50 Dollar pro Million Input-Tokens — ein Bruchteil von Claude

  • 80 % der Aufgaben einer Mitarbeiterin lassen sich mit KI-Agenten abdecken

  • 60–70 % der Mitarbeiter in einer durchschnittlichen Firma werden KI nicht nutzen — ohne Transitionsplan wird das zum Problem


🎙️ ÜBER DEN HOST

Malcolm Werchota leitet KI-Adoptionsprogramme für Unternehmen in ganz Europa. Nach über 15 Jahren bei Novartis und Schlumberger heute Fokus: KI ohne Bullshit. Dozent an ESADE & HSLU.


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📚 Chief AI Academy — KI für Entscheider
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10 March 2026

#124 - Der Papst nutzt mehr KI als dein Arzt — Warum sich der DACH-Raum schämen sollte

Stellt euch vor, ihr sitzt in einem Konferenzraum in Antwerpen. 20 bis 30 Leute, eine Pharmafirma. Malcolm hat gerade seine Keynote gehalten. Dashboards, AI-Agents, das volle Programm. Und dann kommt ein ruhiger Mann auf die Bühne. Er redet leise. Keine Animationen. Keine Tricks. Und am Ende hat das gesamte Publikum Tränen in den Augen.

Dieser Mann heißt Dr. Alberto Tozzi. Er ist Chief Innovation Officer am Ospedale Pediatrico Bambino Gesù in Rom — dem Kinderspital des Vatikans. Von Newsweek zum Nummer-1-Kinderspital in Europa und Nummer 6 weltweit gerankt. 620 Betten, 29.000 stationäre Aufnahmen, 95.000 Notaufnahmen, 2,5 Millionen ambulante Besuche pro Jahr. 3.000 Forscher. 4.000 wissenschaftliche Publikationen jährlich. Mehr als die meisten Universitäten schaffen.

Und genau dort wird KI nicht diskutiert — sie wird ausgerollt. Im großen Maßstab. Dr. Tozzi leitet AI Accelerate, ein 10-Millionen-Euro-Projekt, finanziert von der EU mit 16 Partnern aus acht Ländern. Das Ergebnis: Kinder kommen eine Stunde schneller in die Behandlung. Eine Stunde. In einem Kinderspital — wo ein Neugeborenes mit einem Herzfehler Minuten hat, nicht Tage — ist das der Unterschied zwischen Leben und Tod.

Die Technologie dahinter: Federated Learning. Der Algorithmus kommt zu den Daten, nicht umgekehrt. Patientendaten verlassen das Krankenhaus nie. Nur die mathematischen Gewichtungen werden verschlüsselt zurückgeschickt. Projekt Gemini hat 100 Edge-Computing-Server mit 100 Ultraschallgeräten aus sechs Krankenhäusern auf zwei Kontinenten verbunden — für Frühdiagnose angeborener Herzfehler bei Kindern. Und das erste Krankenhaus in Europa, das diese Edge-Infrastruktur implementiert hat? Nicht Zürich. Nicht Wien. Nicht Frankfurt. Das Spital des Papstes.

Derweil produzieren Kinderspitäler weltweit 6 Exabytes an Daten. Das ist 150.000-mal größer als die gesamte Imaging-Datenbank des US-amerikanischen National Institute of Health. Und was passiert damit? Nichts. Die Daten liegen in Silos auf lokalen Servern. Es ist, als hättet ihr eine Bibliothek mit 6 Millionen Büchern — und die Tür ist abgeschlossen.

Malcolm erklärt, warum der Vatikan nicht nur redet, sondern handelt: Im Juli 2024 hat die Päpstliche Akademie fürs Leben elf Weltreligionen in Hiroshima zusammengebracht. Juden, Muslime, Buddhisten, Hindus, Anglikaner — alle haben sich auf gemeinsame KI-Ethik-Prinzipien geeinigt. Elf Weltreligionen schaffen das. Deine Arztpraxis schafft es nicht, eine KI-Strategie auszurollen.


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08 March 2026

#123 - Datenzentren sind die neuen Ölraffinerien: Warum der Iran auf eure Cloud schiesst

Eine iranische Shahed-Drohne. 20.000 Dollar. Groß wie ein Moped. Klingt wie ein Mittelklasse-Auto. Und sie hat ein AWS-Rechenzentrum in den Vereinigten Arabischen Emiraten getroffen.

Das ist kein Tom-Clancy-Roman. Das ist das erste Mal in der Geschichte, dass eine Drohne im Krieg gezielt ein Rechenzentrum eines amerikanischen Tech-Giganten zerstört hat. Auf denselben Servern, auf denen Claude die Ziele für die Operation Epic Fury berechnet hat, liefen auch Banking-Apps, Börsen und Unternehmenssoftware.

Die Kettenreaktion war verheerend: 12 AWS-Kerndienste ausgefallen. Abu Dhabi Commercial Bank und Emirates NBD im Dunkeln. Die Börse in Dubai musste zwei ungeplante Schließtage einlegen — zum ersten Mal seit 2002. Pakistan minus 10 Prozent. Thailand und Südkorea minus 12 Prozent.

44 Drohnen sind durchgekommen. Absolut Peanuts in der Herstellung. Milliardenschaden in der Wirkung.

Malcolm erklärt, warum Datenzentren die neuen Ölraffinerien sind. 2019 hat der Iran in Aramco-Raffinerien reingeschossen. Heute schießen sie in AWS-Rechenzentren.

Dieselbe Logik, anderes Ziel: nicht mehr Öl, sondern Daten.

Die Straße von Hormuz ist geschlossen. Ein Fünftel des weltweiten Erdöls fließt dort durch. Tankerverkehr um 100 Prozent eingebrochen. Europäische Gaspreise plus 40 Prozent. Benzinpreis von 1,50 auf über 2 Euro. 3.200 Containerschiffe stehen still — nicht nur mit Öl, sondern mit Elektronikkomponenten und Halbfertigwaren.

Das Versprechen des Mittleren Ostens — stabil, steuerfrei, billig, schnell — ist in wenigen Stunden psychologisch zusammengebrochen. Goldman Sachs, JP Morgan und Citigroup holen ihre Mitarbeiter zurück. 2,2 Billionen Dollar an Tech-Investitionen stehen auf Hold.

Und eure Daten? AWS schreibt seinen Kunden bereits: Sichert eure Daten physisch. Migriert in andere Regionen. Aber drei Viertel aller Firmen wissen nicht einmal, in welcher Region ihre Cloud-Daten liegen.

Malcolm gibt drei konkrete Handlungsempfehlungen für den DACH-Mittelstand: Cloud Resilience Check, Cyberversicherung prüfen — jetzt, bevor es Produkte dafür gibt — und Supply-Chain-Szenarien durchspielen.


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06 March 2026

#122 - Amazon kauft eine Uni. RAM explodiert. NVIDIA investiert in Laser. Die physische KI-Evolution

Amazon hat eine Universität gekauft. Nicht für die Forschung, nicht für die Professoren, nicht für die Patente. Für das Grundstück. 430 Millionen Dollar für 122 Acres in Ashburn, Virginia — das dichteste Rechenzentrum-Cluster der Welt. Das Doppelte des Marktwerts. Sofort bezahlt.

Warum? Weil unter dem Campus Glasfaserkabeln und Hochspannungsleitungen liegen. Weil die Baugenehmigungen schon existieren. Und weil Land mit Strom in der KI-Ära mehr wert ist als jede Software.

In dieser Episode erklärt Malcolm, warum die KI-Revolution nicht im Code entschieden wird — sondern in der Physik. In Land, RAM, Licht und Strom.

Die Welt steckt mitten in einer Ramageddon. Die drei größten RAM-Hersteller — Samsung, SK Hynix und Micron — verschieben ihre gesamte Produktion von Consumer zu KI. SK Hynix hat 2026 komplett ausverkauft. Micron stellt seine Consumer-Marke Crucial ein. 70 Prozent aller weltweit produzierten Speicherchips gehen in Rechenzentren. Für den Rest der Welt bleiben 30 Prozent — und die Preise explodieren.

DDR5-Module: plus 60 Prozent. Vertragspreise: plus 170 Prozent. Consumer-RAM-Kits: vervierfacht. Gartner prognostiziert bis Jahresende 130 Prozent Anstieg. Das Samsung Galaxy S26 ist 100 Dollar teurer als der Vorgänger. Hetzner erhöht die Preise um 40 Prozent ab April.

Gleichzeitig investiert NVIDIA 4 Milliarden Dollar in Laserfirmen. Coherent und Lumentum bauen die Technologie, die Kupferkabeln in Rechenzentren ersetzen soll. Weil Kupfer an seine physikalische Grenze stößt — und die nächste Generation von KI-Chips Licht braucht, nicht Metall.

Und dann ist da Iran. Die Straße von Hormuz ist geschlossen. 20 Prozent des globalen Energieflusses blockiert. Der europäische Gas-Future: plus 45 Prozent. Versicherungsprämien für Containerschiffe: zwölffach gestiegen. Sprit an der Zapfsäule: von 1,50 auf 2 Euro.

Alle fünf Schichten des KI-Tech-Stacks stehen gleichzeitig unter Stress: Compute, Memory, Connectivity, Power und Land. Das ist kein normaler Engpass. Das ist ein perfekter Sturm.

Malcolm erklärt, warum IT-Manager jetzt 40 bis 70 Prozent mehr Cloud-Budget einfordern müssen, warum Apples Strategie eine Masterclass ist, warum chinesische KI-Modelle wie Minimax zur echten Alternative werden — und warum das extra Geld nicht mehr in Software fließt, sondern in Wafer, Laser, Kupfer, Beton und Stromkabel.


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04 March 2026

#121 - #CancelChatGPT: Warum du am Montag trotzdem Pentagon-KI nutzt — und es nicht mal weißt

300 Prozent mehr ChatGPT-Kündigungen. 700 Prozent mehr 1-Stern-Bewertungen. Claude auf Platz 1 im App Store. Das Internet feiert sich selbst. Und Malcolm fragt: Habt ihr alle einen Vollschuss?

Millionen Menschen kündigen ihr ChatGPT-Abo, weil OpenAI einen Deal mit dem Pentagon gemacht hat. Sie wechseln zu Claude — dem angeblich ethischen Helden. Dabei war Claude das allererste Frontier-Modell, das auf klassifizierten Pentagon-Netzwerken lief. Seit über einem Jahr. Für 200 Millionen Dollar.

In dieser Episode zerlegt Malcolm die größte Heuchelei der KI-Welt.

Du kündigst ChatGPT? Schön. Aber am Montag öffnest du im Büro Microsoft Copilot. Hinter Copilot läuft dasselbe GPT-Modell. Azure ist vom Pentagon für Impact Level 6 autorisiert — Top Secret. Dein Code liegt auf GitHub — gehört Microsoft. Deine E-Mails laufen über Outlook. Deine Dateien auf OneDrive. Alles dieselbe Cloud. Dieselben Server. Dieselbe Kohle.

Die Schweiz — das Aushängeschild europäischer Privatsphäre — zwingt Proton, die Verschlüsselung aufzuheben. 11.000 behördliche Datenanfragen pro Jahr. Proton plant den Abzug aus der Schweiz. Der CEO vergleicht die Schweizer Gesetzgebung mit Russland.

Deutschland — der BND überwacht über eine Billion Internettransaktionen am Tag. 30 Prozent der globalen Telekommunikation. Zweimal als verfassungswidrig erklärt.

Die Regierung hat die Befugnisse trotzdem erweitert.

Österreich — ein Staatstrojaner-Gesetz, das Geheimdiensten erlaubt, Spyware auf euer Handy zu schleusen. Und 14 EU-Staaten haben Pegasus gekauft — israelische Spyware, mit der Oppositionspolitiker, Journalisten und Unternehmer abgehört werden.

Was wirklich hilft? Nicht Hashtags. Gesetze. Transparency Reports. Und das Recht, KI selbst zu nutzen — denn euer Staat, euer Arbeitgeber und eure Bank tun es längst.


KEY TAKEAWAYS

  • Claude war das erste Frontier-Modell auf Pentagon-Netzwerken — lange vor dem OpenAI-Deal
  • Microsoft Copilot nutzt dieselben GPT-Modelle, Azure ist für Top-Secret-Daten autorisiert
  • Der Ex-NSA-Direktor Paul Nakasone sitzt im Board von OpenAI
  • Proton verlässt die Schweiz, weil Schweizer Gesetze intrusiver sind als die meisten europäischen
  • Der BND überwacht eine Billion Internettransaktionen pro Tag — in Deutschland
  • 14 EU-Staaten haben Pegasus-Spyware gekauft und setzen sie gegen eigene Bürger ein


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03 March 2026

#120 - Die SaaS-Apokalypse ist da — Wie OpenClaw dir hilft, davon zu profitieren

„Ich weiß nicht, ob ich mehr Angst habe vor der KI oder vor meinen Investoren."

Das sagen jetzt CTOs zu Malcolm — nicht anonym, nicht hinter vorgehaltener Hand, sondern direkt. Und wenn man sich die Zahlen anschaut, versteht man warum.

In den letzten drei Monaten sind 2 Billionen Dollar Börsenwert aus dem US-Softwaresektor verschwunden. JP Morgan nennt es den größten nicht rezessionsbedingten Einbruch seit über 30 Jahren. Keine Krise. Kein Krieg. Keine Zinsen. Nur KI.

Diese Episode beginnt mit einem Paper, das alles verändert hat. Citrini Research hat auf Substack eine fiktive Horrorgeschichte aus dem Jahr 2028 veröffentlicht — 7.000 Wörter über eine Welt, in der KI das BIP wachsen lässt, aber die reale Wirtschaft zerstört. Ghost GDP nennen sie es. Michael Burry, der Mann aus The Big Short, hat es geteilt. 16 bis 19 Millionen Views. Am nächsten Tag fällt der Dow Jones um 820 Punkte.

Einen Tag später feuert Jack Dorsey 4.000 Mitarbeiter bei Block. Nicht weil es der Firma schlecht geht — Rekordzahlen. Sondern weil er es kann. Weil KI-Agenten die Arbeit übernehmen. Seine Aktie steigt 20 Prozent. Wall Street applaudiert.

NVIDIA liefert das beste Quartal der Chipindustrie aller Zeiten — 68 Milliarden Dollar Umsatz. Die Aktie fällt trotzdem. Warum? Weil der Markt sagt: Eure Kunden sind zu langsam, das umzusetzen.

Claude sagt beiläufig, es könne COBOL-Systeme modernisieren — IBM verliert 13 Prozent, der schlimmste Tag seit dem Jahr 2000.

Malcolm erklärt, warum wir gerade in den Big Short der Softwareindustrie eintreten, wie man mit 100 KI-Modellen und OpenClaw einen eigenen Trading-Desk aufsetzt, warum die Iran-Krise der perfekte Proof of Concept für KI-gestütztes Trading ist — und warum 18-Monate-Transformationsprojekte ab sofort in den Müll gehören.

Und er stellt die Frage, die jeden CTO in Europa nachts wachhält: Wenn Block 40 Prozent der Belegschaft feuert und der Markt jubelt — wie lange dauert es, bis dein Investor dasselbe von dir verlangt?


KEY TAKEAWAYS

  • 2 Billionen Dollar Börsenwert im US-Softwaresektor vernichtet — in drei Monaten, ohne Rezession
  • Das Citrini-Paper „Ghost GDP" beschreibt eine Todesspirale: KI steigert Produktivität, aber der Konsum bricht ein
  • Michael Burrys Kommentar zu dem Paper erreichte 16–19 Millionen Views an einem Tag
  • Jack Dorsey feuert 40 % bei Block — nicht aus Not, sondern weil KI-Agenten die Jobs übernehmen
  • NVIDIA macht 68 Milliarden Dollar Quartalsumsatz, Aktie fällt trotzdem — der Markt traut den Kunden nicht


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